Die Chargenkristallisation ist ein Verfahren aus der Verfahrenstechnik und der Produktion, bei dem aus einer flüssigen Lösung feste Kristalle erzeugt werden. Dabei wird die Lösung erhitzt, bis sie übersättigt ist, das heißt, sie enthält mehr gelösten Stoff, als sie bei dieser Temperatur halten kann. Beim Abkühlen der Lösung beginnt der überschüssige gelöste Stoff aus der Lösung auszukristallisieren und feste Kristalle zu bilden. Dieses Verfahren wird typischerweise in Chargen durchgeführt, wobei die Kristalle von der verbleibenden Lösung getrennt und getrocknet werden, bevor die nächste Charge gestartet wird. Die Chargenkristallisation wird zur Herstellung einer breiten Palette von Produkten eingesetzt, darunter Arzneimittel, Lebensmittelzusatzstoffe und Industriechemikalien.

















