Spezifische Wärmekapazität (Cp) | METTLER TOLEDO

Thermische Analyse

Mithilfe der thermischen Analyse können Sie cp in einem Temperaturbereich von -150 bis 1.600 °C bestimmen.

Weitere Informationen erhalten Sie gratis in unseren Live und On Demand Webinaren:
Webinare zum Thema thermische Analyse
oder On Demand Webinare

Messung der spezifischen Wärmekapazität

Nachfolgend finden Sie Beispiele für die spezifische Wärmekapazität bei 25 °C:

 

 

cp ist eine Funktion der Temperatur: cp(T)

 

Saphir Al2O3

Flüssiges Wasser H2O

Verschiedene Methoden

Jedes TA-Verfahren hat Vor- und Nachteile. Grundsätzlich gilt:

  • Je höher die Genauigkeit, desto mehr Zeitaufwand ist erforderlich.

 

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Verfahren finden Sie im Handbuch „Thermal Analysis in Practice“ (Thermische Analyse in der Praxis):

Verfahren der thermischen Analyse

Die klassische Methode ist die DSC. Wenn in dem untersuchten Temperaturbereich ein Gewichtsverlust auftritt, empfiehlt sich allerdings die TGA, da:

  • Der gemessene Wärmestrom das Produkt aus Masse, spezifischer Wärmekapazität und Heizrate ist: Wärmestrom = m·cp·β


Für weitere Informationen zu den Produkten besuchen Sie unsere Website unter:

 

Anwendungsbeispiele

Bei dieser Anwendung wird eine Technik mit Temperaturmodulation, genannt TOPEM®, verwendet, um beim Schmelzen eines Epoxidsystems aus zwei Komponenten die Kurve der spezifischen Wärmekapazität zu messen.

Die schwarze Kurve gibt den Gesamtwärmestrom an. Dieser stimmt nahezu vollständig mit der gewöhnlichen DSC-Kurve überein. Die Kurve zeigt einen Glasübergang bei circa -20 °C an. Der wichtigste Effekt ist die Spitze aufgrund des Schmelzvorgangs bei rund 90 °C. Im Gegensatz hierzu gibt die blaue Kurve die Änderung der spezifischen Wärmekapazität mit höherer Auflösung und Empfindlichkeit an. Der Glasübergang von zunächst nicht reagierenden Mischungen verursacht die plötzliche Änderung der Cp-Kurve bei circa -20 °C.

Die Spitze beim Gesamtwärmestrom veranschaulicht, dass die Reaktion bei rund 25 °C langsam einsetzt. Die Reaktionsgeschwindigkeit steigt ab circa 50 °C stark an und erreicht ihren maximalen Wert bei ungefähr 90 °C. Ab diesem Wert nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit wieder ab.

Für dieses Beispiel wurde eine geringe Heizrate angewandt. Die Probe verglast, wenn die Glasübergangstemperatur den Wert der tatsächlichen Probentemperatur erreicht. Da die Probentemperatur weiter ansteigt, kommt es bei 150 °C wieder zur Entglasung der Probe.

Specific heat Capacity (Cp)
Specific heat Capacity (Cp)

Weitere interessante Applikationen finden Sie in unserem halbjährlich erscheinenden Magazin Thermische Analyse UserCom oder in unserer frei zugänglichen Applikationsdatenbank Applikationen in der Thermischen Analyse

Weitere Informationen

Weitere wertvolle TA-Informationen und die aktuellen News finden Sie unter:

Thank you for visiting www.mt.com. We have tried to optimize your experience while on the site, but we noticed that you are using an older version of a web browser. We would like to let you know that some features on the site may not be available or may not work as nicely as they would on a newer browser version. If you would like to take full advantage of the site, please update your web browser to help improve your experience while browsing www.mt.com.