Kochsalz wird verwendet, um den Geschmack von Lebensmitteln zu verbessern, ihre Farbe und Textur anzupassen und die Haltbarkeit zu verlängern. Die Bestimmung des gesamten Salzgehalts eines Lebensmittels ermöglicht es Herstellern von verarbeiteten Lebensmitteln außerdem, diese Eigenschaften über verschiedene Chargen hinweg zu überwachen – unabhängig davon, ob die Lebensmittel in fester, flüssiger, pastenförmiger, pulverförmiger oder anderer Form hergestellt werden.
Während Salz selbst der größte Beitrag zu einer übermäßigen Natriumaufnahme ist, kommt Natrium auch in chemischen Backtriebmitteln wie Natron (Natriumhydrogencarbonat) sowie in Konservierungsstoffen wie Natriumnitrat, Natriumnitrit und Natriumbenzoat vor. Der Chloridionengehalt kann sich ebenfalls durch die Zugabe von Kaliumchlorid (einer natriumarmen Alternative zu Kochsalz) erhöhen.
Genaues Testen auf Natrium oder Salz, sei es beim Wareneingang, in der Produktionslinie oder bei der abschließenden Qualitätskontrolle, trägt dazu bei, dass Lebensmittelverarbeitungsprozesse Produkte hervorbringen, die den Verbrauchern mit den erwarteten Eigenschaften präsentiert werden. Es kann außerdem dazu beitragen, dass die Natriumkennzeichnung korrekt ist, was wiederum den Verbrauchern helfen kann, fundierte Entscheidungen über die von ihnen konsumierten Lebensmittelprodukte zu treffen.