Die automatisierte gravimetrische Flüssigkeitsdosierung ist im Vergleich zu volumetrischen Messungen eine genauere und effizientere Methode zur Herstellung von Standards oder Proben in einem analytischen Labor.
Die präzise Herstellung von Proben und Standards ist ein grundlegender Ausgangspunkt für jede Analyse in analytischen Laboren sowie in Qualitätskontroll- oder Prüflaboren, beispielsweise in der Pharma-, Chemie- oder Lebensmittelindustrie.
Um dies zu erreichen, muss eine Probe oder ein Standard auf einer geeigneten Waage exakt gewogen werden. Anschließend muss die genaue Menge Lösungsmittel zugegeben werden, um die erforderliche Konzentration zu erreichen.
Fehler können sich einschleichen, wenn die Bedeutung dieses ersten Schritts unterschätzt oder die korrekten Wägeprotokolle nicht beachtet werden. Jegliche Fehler oder Schwankungen, die in diesem ersten Schritt entstehen, können sich nachgelagert fortpflanzen, beispielsweise über Verdünnungsreihen. Dies beeinträchtigt den restlichen Analyseprozess und kann potenziell zu Fehlern in den Endergebnissen führen.
Die möglichen Auswirkungen von Fehlern können erheblich sein und Folgendes zur Folge haben:
- Arbeiten, die wiederholt werden müssen, mit Auswirkungen auf Zeit und Kosten
- Verzögerungen bei der Bereitstellung von Daten und Ergebnissen
- Verschwendung von Arbeitskraft und Ressourcen
- Zusätzlicher Verbrauch von Substanzen, Lösungsmitteln und Laborverbrauchsmaterialien
- Out-of-Specification-(OOS-)Untersuchungen sind erforderlich, was sowohl kosten- als auch zeitintensiv sein kann
- Mögliche Schädigung des Rufs eines Unternehmens
Die automatisierte gravimetrische Lösung bietet eine Lösung für die genannten potenziellen Probleme.