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Applikationen für die thermische Analyse von Lebensmitteln

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Lebensmittelanwendungen und ihre thermischen Analyseverfahren

Effekte und Eigenschaften der Hauptbestandteile von Lebensmittelprodukten, die mittels der thermischen Analyse untersucht werden können.
Effekte und Eigenschaften der Hauptbestandteile von Lebensmittelprodukten, die mittels der thermischen Analyse untersucht werden können.

Inhaltsverzeichnis


Vorwort
1. Anwendungsmöglichkeiten für die thermische Analyse von Lebensmitteln
2. Anwendungen und ihre thermischen Analyseverfahren
3. Beispiele
3.1. Proteindenaturierung von vier Samen
3.2. Einfluss des Stärkegehalts auf die Quellung im Wasser
3.3. Einfluss von Feuchtigkeit auf Milchpulver
3.4. Kristallisation von pflanzlichen Ölen
3.5. Identifizierung von Kunststofffilmen per DSC
4. Einhaltung behördlicher Vorschriften für Lebensmittel
5. Methodenentwicklung
6. Hervorragende Tiegel, Zubehör und Referenzmaterialien
7. Weitere Informationen

Die thermische Analyse wurde zunächst als Standardverfahren für die Untersuchung von Polymeren verwendet. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich mit der thermischen Analyse auch Lebensmittel und Lebensmittelzutaten prüfen lassen. In den letzten Jahren wurden viele Verfahren und Methoden zum Testen von Lebensmittelprodukten wie Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Öle und Verpackungsmaterialien entwickelt.

Proteine gehören aufgrund ihrer Bedeutung für die Ernährung und die Physiologie sowie ihrer Rolle in der Entwicklung der Funktionseigenschaften zu den wichtigsten Bestandteilen von Lebensmitteln neben Fetten und Kohlenhydraten. Sie sind für die Verarbeitung von Lebensmitteln (z. B. Emulgierung) und für die Qualifizierung des verzehrfähigen Produkts (sensorische Eigenschaften) wichtig. Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) und thermogravimetrische Analyse (TGA) gelten als die Hauptverfahren zur Verbesserung der Funktionseigenschaften und Prozessbedingungen.
Bei der Lebensmittelverarbeitung sind Wärme und Zeit zwei der wichtigsten Parameter. Mit DSC lassen sich Koch- und Gefriervorgänge im Hinblick auf Wärme und Zeit untersuchen. Sie kann auch zur Bestimmung anderer Eigenschaften von Lebensmittelprodukten und Zutaten verwendet werden.
Kunststofffolien machen etwa 10 % des Gewichts verpackter Lebensmittelprodukte aus. Es gibt eine Vielzahl an Verbundfolien für unterschiedlichste Anwendungen. Die Folien müssen analysiert werden, um ihre Schutzeigenschaften und ihre Zusammensetzung zu testen. Mit Hilfe von DSC können die einzelnen Komponenten der Folie sowie die Hilfsstoffe (z. B. Haftkleber) bestimmt werden.

Die thermomechanische Analyse (TMA) und die dynamisch-mechanische Analyse (DMA) können ausserdem zusätzliche Informationen zu den mechanischen Eigenschaften von Verpackungsmaterialien liefern.
Wir hoffen, dass die hierin beschriebenen Anwendungen Ihr Interesse finden und

  • Ihre Aufmerksamkeit auf das Potenzial thermischer Analyseverfahren für die Untersuchung von Lebensmitteln und zugehörigen Materialien richten.
  • Ihnen ein paar Tipps für die Bewertung der Qualität der Ergebnisse liefern.
  • Sie ermutigen, tiefer in diese Themen einzusteigen und die empfohlenen Anwendungshandbücher zu lesen bzw. an den jeweiligen Webinaren teilzunehmen.
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