Steigende Anzahl an Rückrufen für Fleisch und Geflügel

Häufigere Rückrufe von Fleisch und Geflügel führen zu neuen Richtlinien

US-Regierung veröffentlicht neuen Richtlinienentwurf zur Handhabung von Kundenreklamationen

Als Reaktion auf die steigende Anzahl von Rückrufen verfälschter oder fehlerhaft gekennzeichneter Produkte hat die Abteilung für Lebensmittelsicherheit und -inspektion (FSIS) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) kürzlich Best Practice-Richtlinien dazu veröffentlicht, wie Hersteller mit diesen Problemen verbundene Verbraucherbeschwerden handhaben können. Diese Richtlinien sind bis zum 10. Mai 2019 für Kommentare freigegeben und werden anschließend (sofern erforderlich) aktualisiert. 


Automation bringt neue Risiken

Diese wachsende Anzahl an Rückrufaktion ist teilweise auf die zunehmende Automation in Fleisch verarbeitenden Betrieben zurückzuführen. Prinzipiell erhöhen zusätzliche Anlagen im Produktionsprozess das Risiko, dass Maschinenteile zerbrechen und die Lebensmittel verunreinigen. Neben einer Intensivierung der Produktinspektion oder dem häufigeren Austausch von Verschleißteilen besteht die beste Vorgehensweise für Hersteller darin, schnell auf Kundenbeschwerden zu reagieren. Die erforderliche Reaktion des Herstellers ist von Art und Tragweite der Beschwerde abhängig – nicht immer ist gleich zwingend eine Rückrufaktion erforderlich, und zuweilen handelt es sich sogar um eine erfundene Beschwerde. 

Einige Behauptungen sind falsch

Jede Verbraucherbeschwerde muss von dem betroffenen Hersteller untersucht werden. Unternehmen sollten über einen Mechanismus zur Reklamationsprüfung verfügen, um diejenigen Beschwerden zu priorisieren, die möglicherweise die Sicherheit der Verbraucher betreffen. Zuweilen ergeben die Nachforschungen, dass die Beschwerde nachweislich falsch ist, und zwar dann, wenn die angebliche Verunreinigung schlichtweg nicht möglich ist oder Gegenstände bzw. Materialien betrifft, die in der Produktionsstätte nicht vorkommen. Sollte sich eine Beschwerde jedoch als legitim erweisen, dann bedeutet das, dass während des Untersuchungszeitraums noch immer potenziell verunreinigte Produkte auf dem Markt sind. 


Aktualisierte Richtlinien

Die neuen Richtlinien betreffen das Verfahren zur Untersuchung von Beschwerden und, sofern erforderlich, zur Durchführung einer Rückrufaktion. Kurz gesagt, drängt das US-Landwirtschaftsministerium auf eine schnellere Untersuchung von Verbraucherbeschwerden. Der Vorschlag lautet, unmittelbar nach Eingang einer Beschwerde entsprechende Nachforschungen einzuleiten. Darüber hinaus sollten Hersteller innerhalb von 24 Stunden nach Verifizierung einer Beschwerde das US-Landwirtschaftsministerium unterrichten, damit die verunreinigten Produkte möglichst schnell vom Markt genommen werden können.


Lückenlose Einhaltung der Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit

Mit Blick auf diese neuen Richtlinien sind einige Punkte zu beachten: Erstens sind diese Richtlinien prinzipiell bereits bei Herstellern in der Praxis angewendete und bewährte Verfahren. Zweitens ist Automation nach wie vor der beste Weg, die Anzahl an Rückrufaktion zu reduzieren – dies gilt insbesondere für die Produktinspektion. Leider gibt es keine Möglichkeit, Rückrufaktionen gänzlich auszuschließen, doch das Risiko kann noch weiter reduziert werden. Abschließend ist es wichtig, dass Hersteller stets auf dem neuesten Stand bleiben – über Vorschriften und Inspektionstechnologie. Ferner sollten sie mit Experten zusammenarbeiten, die dies auch tun.


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