Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden in Laboren aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeit, Öl und Wasser abzuweisen, Reibung zu reduzieren, mikrobiellen Abbau zu widerstehen und hohen Temperaturen standzuhalten, weit verbreitet eingesetzt. Diese Eigenschaften machen PFAS jedoch auch extrem beständig in Umwelt- und biologischen Systemen, was ihnen den Ruf als „Ewigskeitschemikalien“ einbringt. Viele Labore sind daran interessiert, den PFAS-Einsatz zu reduzieren, da Kontamination weit verbreitet ist und die Exposition mit verschiedenen negativen gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht wurde.
Mit dem wachsenden Verständnis der Umweltpersistenz und potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen von PFAS sind die Vorschriften, die ihren Einsatz betreffen, komplexer geworden und entwickeln sich weiter. Die Nachfrage nach PFAS-freien Alternativen hat ebenfalls an Dynamik gewonnen. PFAS sind in einigen Arbeitsabläufen unerlässlich, aber Labore können Maßnahmen ergreifen, um ihren PFAS-Einsatz und ihre Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig regulatorische und Lieferkettenstörungen zu minimieren.
Wichtige Highlights
- Was sind PFAS und wie werden sie verwendet?
- Umweltauswirkungen und Gesundheitsrisiken
- Regulatorisches Umfeld
- Rolle in Arbeitsabläufen
- Rahmenwerk zur Verringerung der Abhängigkeit von PFAS