Zellbasierte Assays überwachen die zelluläre Reaktion auf eine Erkrankung oder Behandlung. Diese Assays ermöglichen es Wissenschaftlern, die biologische Aktivität und das therapeutische Potenzial von Verbindungen zu bewerten und unser Verständnis der Zell-, Gen- und Proteinfunktion zu erweitern. Es gibt eine Vielzahl von zellbasierten Assays, um verschiedene Zellzustände, Verhaltensweisen und Eigenschaften zu messen, einschließlich Lebensfähigkeit, Migration, Transport, Immunphänotyp und Genexpression.
Obwohl solche Assays in der biomedizinischen Forschung und Arzneimittelforschung von entscheidender Bedeutung sind, kann ihr Wert durch experimentelle Variabilität beeinträchtigt werden. Probleme, die von Kreuzkontamination, Präzision, Reproduzierbarkeit, Effizienz und schlechter Skalierbarkeit reichen, können zur Variabilität beitragen und die Genauigkeit der Ergebnisse verringern. Die Verwendung von suboptimalen, ineffizienten oder ungeeigneten Liquid-Handling- und Zellzählgeräten trägt häufig zur Variabilität bei. Darüber hinaus hat jeder Test unterschiedliche Anforderungen an die Handhabung von Flüssigkeiten und reagiert unterschiedlich empfindlich darauf. Daher kann die Wahl der Liquid-Handling-Instrumente, wie z. B. Einkanal-, Mehrkanal- oder verstellbare Spacer-Pipetten, sowie Funktionen wie einstellbare Fließrate oder Automatisierung assayspezifische Auswirkungen auf Variabilität und Datenqualität haben.
In diesem Whitepaper wird die Rolle von Liquid Handling und Zellzählung in gängigen zellulären Assays erläutert. Wir konzentrieren uns auf Assay-spezifische Herausforderungen beim Liquid Handling, potenzielle Quellen der Variabilität und darauf, wie sich verschiedene Liquid-Handling-Geräte auf die Datenqualität und experimentellen Arbeitsabläufe auswirken. Wir geben spezifische Empfehlungen, welche Instrumente für eine Vielzahl von Assay-Typen ausgewählt werden sollten und warum.




