Vermeidung der Probenanhaftung in der Pipettenspitze - METTLER TOLEDO

Vermeidung der Probenanhaftung in der Pipettenspitze

Empfindliche Experimente, bei denen beispielsweise DNA oder Proteine verarbeitet werden, können zu falschen Resultaten führen, wenn ein Teil der Probe in der Pipettenspitze verbleibt. Die neuen Low-Retention-Spitzen minimieren die Interaktion der Probe mit den Kunststoffspitzen und bieten so ein zusätzliches Mass an Genauigkeit.

Low Retention Tips
Low Retention Tips

Die Low-Retention-Spitzen (LR) von METTLER TOLEDO Rainin werden im Allgemeinen in Laboren eingesetzt, wenn klebrige und viskose Flüssigkeiten pipettiert werden müssen. Hierbei kann es sich um Puffer handeln, die Glycerol, Proteine, DNA oder andere Stoffe enthalten. Die Spezialoberfläche der LR-Spitzen von Rainin eliminiert die Adhäsion der Probe und verhindert deren Interaktion mit der Polypropylen-Oberfläche der Spitze. Diese abweisende Eigenschaft optimiert die Flüssigkeitsbewegung in der Spitze und hilft, das Rückstandsvolumen der nach dem Dosieren in der Spitze verbleibenden Flüssigkeit zu begrenzen, um die Pipettiergenauigkeit und Reproduzierbarkeit zu verbessern.

Früherkennung von Krankheiten mit LR-Spitzens

Die diabetische Retinopathie ist eine durch mikrovaskuläre Diabeteskomplikationen verursachte Augenerkrankung. Bei dieser Erkrankung tritt mit der Zeit eine Schädigung der Netzhaut des Patienten auf und in manchen Fällen kann der Patient sogar sein Augenlicht verlieren. Tatsächlich sind 80 % aller Patienten, die seit zehn oder mehr Jahren an Diabetes erkrankt sind, von diabetischer Retinopathie betroffen. Durch eine umsichtige ophthalmologische Untersuchung und eine entsprechende Behandlung lässt sich die Zahl der Neuerkrankungen jedoch um 90 % reduzieren. Wenn wir die Diagnose in der frühen Stufe der diabetischen Retinopathie stellen können, die als nonproliferative diabetische Neuropathie (NPDR) bezeichnet wird und durch schwache oder keine ophthalmologische Symptome gekennzeichnet ist, liesse sich die Zahl neuer Fälle potenziell weiter reduzieren.

Einige Krankheitsfälle können mit Biomarker-Untersuchungen frühzeitig erkannt und somit rechtzeitig behandelt werden. Bei der Biomarker-Untersuchung wird das Blut oder eine andere Körperflüssigkeit des Patienten auf die Konzentration von Proteinen, Metaboliten oder anderen Molekülen untersucht und die Konzentration dieser Spezies mit der gesunder Personen verglichen. Liegt die Konzentration der untersuchten Molekularspezies ausserhalb des normalen Bereichs, können Mediziner eine genaue Diagnose treffen. Wird mehr als ein Biomarker überwacht, steigt die Zuverlässigkeit der Diagnose.

In einer vom Journal of Proteome Research veröffentlichten Untersuchung befassten sich Kim et al. mit der Verwendung einer Massenspektrometrie-Erkennungsmethode, die als Multiple Reaction Monitoring (MRM) bezeichnet und für die Quantifizierung von Protein-Biomarkern bei Patienten mit NPDR-Risiko verwendet wird. Die Forscher sammelten Plasmaproben von nicht betroffenen Patienten und von Patienten in den drei NPDR-Erkrankungsstufen – schwach, mittel und schwer. Nach der Denaturierung und proteolytischen Fragmentierung der Plasmaproteine wurde ein exogenes Standardpeptid als interner Standard für die Quantifizierung hinzugegeben. Die Peptide wurden separiert und mit LC-MS analysiert. Mithilfe dieser Technik stellten die Autoren bei nicht betroffenen Patienten sowie bei schwach und mittelschwer an NPDR erkrankten Patienten 28 unterschiedliche Proteine mit unterschiedlichen Plasmakonzentrationen fest. Nach der Analyse dieser 28 potenziellen Biomarker-Proteine entwickelten Kim et al. zwei 4-Biomarker-Panel mit deutlichen Unterscheidungsmerkmalen für Patienten, die schwach oder schwach bis mittelschwer an NPDR erkrankt waren oder die nicht erkrankt waren.

Low-Retention-Spitzen in Aktion

Die im Rahmen dieser Untersuchung durchgeführten Experimente erforderten die Normalisierung von Massenspektrometriesignalen aus Plasmaproben gegen ein exogen hinzugefügtes Standardpeptid. Da das Plasma vor der Zugabe des Standardpeptids eine Handhabung erforderte, bestand das Potenzial eines Verlusts von Biomarker-Proteinen durch die nichtspezifische Adsorption an den Kunststoffoberflächen. Da dies das Verhältnis zwischen Biomarker-Proteinen und dem exogen hinzugefügten Standard verfälschen konnte, mussten im Rahmen der Untersuchung Kunststoffkomponenten mit geringer Haftwirkung verwendet werden, um die Proteinadsorption zu minimieren. Für das Pipettieren verwendete das Team LR-Kunststoffspitzen von Rainin, um ein Anhaften der Peptide an der Spitze und somit eine Beeinflussung der Testresultate zu vermeiden.

Für das Pipettieren verwendete das Team LR-Kunststoffspitzen von Rainin, um ein Anhaften der Peptide an der Spitze und somit eine Beeinflussung der Testresultate zu vermeiden.

METTLER TOLEDO hat vor kurzem eine neue Generation von Rainin-Low-Retention-Spitzen auf den Markt gebracht. Diese bieten eine unübertroffene Leistung und werden mit einer noch grösseren Auswahl von Spitzengeometrien, Grössen und Packungsoptionen angeboten.
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Rainin LR Low Retention Tips Demonstration

Rainin LR Low Retention Tips Demonstration
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