Wie jüngste Verbesserungen von Metallsuchsystemen den Testaufwand um bis 83 % verringern - METTLER TOLEDO

Wie jüngste Verbesserungen von Metallsuchsystemen den Testaufwand um bis 83 % verringern

Moderne Metallsuchsysteme potenzieren die Produktivität und senken den Aufwand.

Kenner der Lebensmittelindustrie wissen, dass Metallsuchsysteme regelmäßig getestet werden müssen, um eine gleichbleibend hohe Leistung sicherzustellen.  Die neue, speziell für die Profile Trichter- und Freifall-Metallsuchsysteme, von METTLER TOLEDO Safeline entwickelte Technologie verringert den Aufwand zur Leistungsüberwachung um bis zu 83 %*. Sie unterstützt damit insbesondere Großhersteller von trockenen Snacks, Back- und Süßwaren oder pulverförmigen Produkten bei der Steigerung der Gesamtanlageneffektivität.

Dieser Artikel erläutert, wie die jüngsten Innovationen Ihre Produktivität erhöhen und die Betriebskosten senken, Ihren Markenruf schützen und die Qualität Ihrer Produkte nachhaltig verbessern. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Merkmale der neusten Trichter- und Freifall-Metallsuchsysteme auch zur Verbesserung der Arbeitssicherheit beitragen.



Wie können Metallsuchsysteme die Produktivität erhöhen und die Compliance-Kosten senken?

Die Testintervalle für Metallsuchsysteme variieren je nach Hersteller. Ihre Häufigkeit ist von der Anwendung, den verwendeten Prozessen und dem Zeitraum zwischen Fertigung und Distribution abhängig. Die neue Reduced Test (RT) -Funktion von METTLER TOLEDO Safeline ermöglicht Herstellern, die Häufigkeit von routinemäßigen Leistungstests zu reduzieren, was nicht nur Produktverluste verringert, sondern dank einer gesteigerten Bedienereffizienz auch die verfügbare Produktionszeit erhöht.

RT ist ein analytisches, auf Basis von Trendanalysen entwickeltes Überwachungstool.

  • Mit RT können Hersteller die Leistung von Metallsuchgeräten an ihrer Produktionslinie mit äußerster Präzision überwachen und dementsprechend die Anzahl an Leistungstests unter Berücksichtigung der Quarantänezeiten deutlich zurückfahren.
  • Die „Auto Test System“-Funktion (ATS) verkürzt den Zeitaufwand zur Durchführung der Leistungstests um über 80 % (von drei bis fünf Minuten auf weniger als 30 Sekunden pro Linie).

Diese Zeitersparnis kann je nach geltendem Testprotokoll eine erhebliche Steigerung der Verfügbarkeit, eine Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität (GAE) und letztendlich Kosteneinsparungen mit sich bringen – entscheidende Faktoren in modernen, anspruchsvollen Produktionsumgebungen.

 

Wie lässt sich mit neuer Emulationstechnologie die Mitarbeiterproduktivität zusätzlich steigern?

  • Die auf VNC-Software aufsetzende Emulation ermöglicht dem Bedienpersonal und Qualitätsmanagern den Fernzugriff und die Fernsteuerung der neusten Profile-Metallsuchsysteme über vernetzte Geräte.
  • Darüber hinaus eignet sich diese Technologie zur Integration und Steuerung des Metallsuchsystems über andere, dem System vor- bzw. nachgeschaltete OEM-Anlagen.
  • Die Emulationstechnologie vereinfacht den Zugriff auf Datensätze des Metallsuchsystems, was für mehr Effizienz in der Qualitätssicherung sorgt und die Erfüllung von Konformitätsanforderungen unterstützt.

Um zusätzliche Produktivitätsgewinne zu erzielen, die Erfüllung von Auflagen noch stärker zu vereinfachen und das Datenmanagement zu optimieren, sind die Trichter- und Freifall-Metallsuchsysteme der Safeline Profile-Serie mit der ProdX-Inspektionssoftware kompatibel.

  •  ProdX bietet Überwachungs- und Datenmanagementfunktionen, mit denen Hersteller ihre Prozesse optimaler, transparenter und effizienter gestalten können. Das ganze unabhängig davon, ob die Überwachung eine einzelne Verpackungslinie oder mehrere Linien an unterschiedlichen Produktionsstandorten umfasst.
  • Zudem fördern Ereignisprotokolle (Ausschleusungen, Alarme und Warnungen), einschließlich der Angabe von Ursachen und Abhilfemaßnahmen, die Optimierung von Qualitätssicherungsprozessen und damit eine gleichbleibend hohe Produktqualität.
     

Wie lässt sich der Markenschutz verbessern?

Lebensmittelhersteller sind stets bestrebt, das Risiko von Rückrufaktionen zu minimieren, die nicht nur sehr kostspielig sind, sondern auch den hart erarbeiteten Markenruf eines Unternehmens schädigen können. Um die Hersteller diesem Ziel ein Stück näher zu bringen, sind die neusten Profile Trichter- und Freifall-Metallsuchsysteme für die Inspektion trockener Produkte serienmäßig mit der innovativen eDrive™ Technologie ausgestattet. 

  • Dank eDrive™ erzielen die Metallsuchsysteme eine bis zu 20 % höhere sphärische Detektionsempfindlichkeit (bzw. eine bis zu 50 % höhere Empfindlichkeit gegenüber Draht) und erkennen somit noch kleinere Metallfremdkörper bei der Inspektion trockener Produkte in Anwendungen mit hohem Durchsatz.
  • eDrive™ ist nicht bei allen Profile-Metallsuchgeräten/-systemen verfügbar.

Diese Funktionen sorgen für die mühelose Einhaltung von GFSI-Richtlinien und Verfahrensregeln des Handels. Sie reduzieren das Risiko, dass verunreinigte Produkte zum Verbraucher gelangen, auf ein absolutes Minimum und maximieren damit den Schutz Ihres Unternehmens und Ihres Markenrufs. Die neuen Profile-Metallsuchgeräte sind auf langfristige Zukunftssicherheit ausgelegt, was Ihre Investition noch attraktiver macht.
 

Wie können diese Verbesserungen die Qualität optimieren?

Die aktuellsten Profile Trichter- und Freifall-Metallsuchsysteme verbessern sowohl die Produkt- als auch die Prozessqualität.     

  •  eDrive™ steigert die sphärische Detektionsempfindlichkeit um bis zu 20 % und erlaubt so die Erkennung deutlich kleinerer, unregelmäßig geformter Metallfremdkörper, was sich entsprechend positiv auf die Produktqualität auswirkt.
  • Die neue ATS-Technologie verbessert die Wiederholbarkeit von Leistungstests mit serienmäßiger Ausstattung für alle verfügbaren Metalltypen: Eisenmetall, Nichteisen-Metall und Edelstahl. Eine Option für Aluminium ist auf Anfrage erhältlich.
  • ATS verhindert außerdem, dass Bediener aus Gründen der Zeitersparnis das Testprotokoll umgehen und das System nur auf eine einzige Metallart prüfen.
     

Wie können diese Verbesserungen die Arbeitssicherheit erhöhen?

Hersteller stehen unter wachsendem Druck, kontinuierlich die Arbeitssicherheit in ihren Betrieben zu verbessern. Die neusten Profile-Metallsuchgeräte für vertikale Verpackungsanwendungen fördern die Einhaltung sicherer Arbeitsverfahren in der Lebensmittelproduktion.

  • Mithilfe der RT-Technologie lässt sich die Häufigkeit des Metalldetektortests verringern. Dadurch verringert sich auch die Anzahl der Leiteraufstiege, d.h. der Bediener muss seltener in der Höhe arbeiten, um den Testkörper durch die Öffnung des Metallsuchgerätes fallen zu lassen. Weiterhin muss er für die Ausführung der Testroutinen nicht mehr so häufig auf die Bedienoberfläche zugreifen.
  • Die Emulationsfunktion ermöglicht die Fernsteuerung des Metallsuchsystems über Mobilgeräte wie Tablets oder Smartphones. Dies kommt Bedienern insbesondere bei der Inspektion trockener Produkte zugute, da die Bedienoberfläche hier nicht selten in schwer zugänglichen Bereichen installiert ist.
  • Bei Verwendung der ATS-Funktion entfallen praktisch jegliche Arbeiten in der Höhe zur Durchführung routinemäßiger Leistungstests. Die Bediener an der Produktionslinie müssen nicht mehr über andere Maschinen hinweg steigen, um die Testkörper in die Öffnung des Metallsuchgeräts fallen zu lassen.
     

Entdecken Sie das Lösungsportfolio unserer Profile Trichter- und Freifall-Metallsuchsysteme

*Abhängig von Quarantänezeiten

METTLER TOLEDO präsentiert die aktuellsten Metallsuchsysteme für trockene Produkte in Anwendungen mit hohem Durchsatz im Jahr 2017 auf mehreren Veranstaltungen. Darunter unter anderem vom 4. bis 10. Mai auf der Interpack in Düsseldorf und vom 21. bis 22. Juni auf der Snackex in Wien.

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